Nach 60 Jahren intensiven Studiums psychischer Erkenntniswege arbeite ich in erster Linie mit den folgenden Verfahren.
Sie haben mich auf meinem eigenen Lernweg begleitet. Es sind einfache und sehr(!) wirksame Bewusstseinsschulen.
Ich empfehle sie von Herzen. Die ersten vier biete ich noch selber an.
Endlich Stille im Kopf
Ein dreitägiger Kurs, der genau dort ansetzt, wo viele Menschen Schwierigkeiten haben.
Ca. 95% der Bevölkerung leidet an zwanghaftem Lärm im Kopf: ständige Mono- oder Dialoge, niemals Stille.
Im Kurs lernen die Teilnehmer, jederzeit, willentlich und in kürzester Zeit aus diesem zwanghafen inneren Geschwätz auszusteigen und im Geist Stille herzustellen. Dabei verändert sich die Wahrnehmung: Die Aussenwelt wird reicher, das Unbewusste beginnt, seine Inhalte in diesen neuen, stillen mentalen Raum hochzuschicken.
Innere Stille ist kein Selbszweck (psychische Wellness), sondern der notwendige Beginn jedes spirituellen Lernweges.
Zu diesem Thema habe ich viel geschrieben und etliche Videos auf Youtube hochgeladen.
Die Kursbeschreibung steht im Programm des Benediktushofes.)
Die Tafeln von Chartres
Dieses aussergewöhnliche Verfahren zur Bewusstseinserweiterung haben französiche Fahrende überliefert. Ich entdeckte es 1978 und schrieb nach 16 Jahren intensiver Meditation mit den Tafeln das Handbuch dazu. Die meditative Betrachtung der Tafeln führt zu einer extremen Verfeinerung der Wahrnehmung, öffnet unmittelbar den Zugang zur Metaebene und ermöglicht einen inneren Dialog mit dem eigenen Unbewussten, der sich als sehr heilsam erwiesen hat. Ich nutze die Tafeln auch als wertvolle Ergänzung zum IKT.
Materialien zu den Tafeln gibt es HIER. Einführungskurs: 1 oder 2 x jährlich am Benediktushof (s. "Aktuelles").
IKT (Das Isodynamische Koordinationstraining)
Das IKT ist ein dynamisches Verfahren zur dauerhaften Veränderung bzw. Erweiterung des Bewusstseins, das ich aus der "intensive body-mind therapy" meines Londoner Lehrers Glyn Seaborn-Jones weiterentwickelt habe. Dazu nutzen wir eine 2,5 x 2,5 Meter große Matte für rhythmische Ganzkörperbewegung kombiniert mit entsprechend rhytmischer, stimmhafter Atmung: eine hochwirksame Trancetechnik. Sie ermöglicht in kürzester Zeit einen Zugang zu inneren Bewusstseinsräumen, die Aufmerksamkeit und Heilung brauchen. Mehr Infos HIER.
Etliche der IKT-Teilnehmer wollen lernen, dieses Verfahren selber anzubieten - was dazu führt, dass ich jetzt Lehrlinge habe. Das freut mich sehr!
Coaching in Augsburg
Hier geht es um Orientierung im eigenen Leben. Wenige Menschen machen sich die Mühe, wenigstens einmal in ihrem Leben bewusst innezuhalten - um sich den Fragen zu stellen: Wo komme ich her? Wo stehe ich jetzt? Wo will ich hin?
In einem solchen Selbstfindungsprozess bin ich neutralerGesprächspartner, Beobachter, Spiegel, Sparring-Partner, Mitdenker, Ermutiger und Warner, kurz: ein Mensch, der zwar nicht weiss, wie der Andere leben soll, der aber viel Erfahrung damit hat, was gelingen kann und was nicht. Ich empfehle eine solche Auszeit allen Menschen, die nicht Opfer der Umstände sein bzw. bleiben, sondern bewusst und eigenverantwortlich leben wollen.
Format: 2, 3 oder 4 Tage mit je einem (oder zwei) Treffen am Tag. Interessenten melden sich am besten per Email.
Das Taoistische Gebet
Es handelt sich um einen ebenso kurzen wie umfassenden kosmologischen Tanz bestehend aus 12 Formen bzw. Bewegungen.
Warum es "taoistisch" heisst weiss ich nicht. Es beinhaltet nichts speziell taoistisches, sondern nur Dinge, die wirklich jeden Menschen angehen. Als ich es Ende der 70er Jahre kennen lernte, gefiel es mir so gut, dass ich es jahrelang übte um es dann in einem Buch vor dem Vergessen zu bewahren.
Die ersten vier Formen beschreiben Schauplatz und Akteur; Himmel (yang), Erde (yin), Universum und Mensch. Die zweiten vier Formen handeln vom täglichen Leben des Menschen. Sie drehen sich um die Mittelachse (Wirbelsäule). Die Formen 9 - 12 handeln von dem, was über den Alltag hinausgeht, dem spirituellen Leben.
Die Formen sind wie Spiegel, in denen man sich selber im jeweiligen Kontext gut erkennen kann.
Ich bin dabei, das Taoistische Gebet einem Freund anzuvertrauen.
In der Zwischenzeit ist das Buch eine sehr gute Richtschnur für die persönliche Übung.
Die ZEITLUPE
1982 entdeckte ich die Langsamkeit für mich selber als einen wunderbaren Weg zur Verfeinerung meiner Wahrnehmung und zur Vertiefung meiner inneren Stille. Sie ist der einfachste Weg zum Eintauchen in das Hier-und-Jetzt. Ab 1984 bot ich die ZEITLUPE jedes Jahr einmal als 5-tägigen Kurs an, bis vor Kurzem auch am Benediktushof. Aufgrund gesundheitlicher Hindernisse übertrug ich die Leitung dieses Kurses Michael Radtke, einem Teilnehmer, der schon zum dritten Mal dabei war und der für die ZEITLUPE "brennt" (wie er sagte). Er bietet diesen Kurs einmal im Jahr am Benediktushof an und will ihn auch an anderen Orten durchführen. Seine Website: https://www.bewusstunbewusst.de/
