Das Isodynamische Koordinationstraining

Ausbildung

mit George Pennington 

 
Bei meinem Londoner Therapeuten und Lehrer Glyn Seaborn-Jones lernte ich in den 70er Jahren ein sehr wirksames therapeutisches Verfahren kennen, das er entwickelt hatte. Er nannte es „Body-Mind-Rhythm-Therapy“ bzw. „Intensive Rhythm-Therapy“. Nach meiner eigenen Lehrzeit habe ich dieses Verfahren von 1984 bis in die 2000er Jahre mit vielen meiner Klienten erfolgreich angewandt und auch weiterentwickelt. Bald verstand ich es weniger als eine Therapieform, sondern eher als ein sehr wertvolles Werkzeug zur Entfaltung unseres menschlichen Potenzials. Es ging darum, unsere Lebens-Dynamik zu steigern und gleichzeitig die körperliche und geistige Koordination zu verbessern. Also änderte ich den Namen dieser Art der Arbeit an uns selber in Isodynamisches Koordinationstraining.

Das Isodynamische Koordinationstraining (IKT, Kenner bezeichnen es liebevoll als „Strampeln“) besteht aus 17 Sitzungen in drei Blöcken in 3-monatigen Abständen. Der erste Block hat sieben Sitzungen (an sieben aufeinander folgenden Tagen), der zweite und der dritte Block je fünf. In den Sitzungen geht es darum, den Körper auf einer Matte in eine rhythmische Bewegung zu bringen, an der alle Körperteile aktiv und synchron beteiligt sind. Was gleich zu Beginn auffällt ist, dass es mit der Synchronisierung der Körperbewegungen in der Regel nicht weit her ist: Die Arme wissen nicht was die Beine tun, Becken und Schultern sind nicht oder kaum beteiligt, der Atem stockt und der Kopf neigt dazu, still zu liegen und alles kontrollieren zu wollen: Wenig Dynamik, wenig Koordination. Deshalb sind die ersten Ganzkörper-Rhythmen eher unbeholfen.

Im Laufe der Sitzungen wird die Dynamik stetig gesteigert, wobei die rhythmische Bewegung immer wieder in ihre Einzelteile zerfällt. In diesen unkoordinierten Phasen tauchen häufig Inhalte aus dem Unbewussten auf, die klar erkannt werden und die ihre emotionalen Inhalte in Stimme und Bewegung fließend entladen. Aus dem Chaos entwickelt sich wie von selber ein neuer Rhythmus, der sich dann deutlich leichter koordinieren und in seiner Dynamik steigern lässt als zuvor. So wird nach und nach der ganze Körper zu einem gut koordinierten, dynamischen Ganzen. Dass dabei - auch ohne viele Worte und ganz ohne therapeutische „Behandlung“ - das Unbewusste seine alten Geheimnisse ans Licht bringt und heilt, gehört mit zum Prozess.

Ich bin selber durch diesen Prozess gegangen und habe ihn bei vielen anderen Menschen miterleben dürfen. Für mich ist das Isodynamische Koordinationstraining ein wunderbares Instrument auf dem Weg zur Entfaltung unseres Potenzials. Vor allem ist es eine „saubere“ Art der Arbeit: Der Begleiter des Prozesses verwaltet nur das WIE, d.h. den Rahmen und das Verfahren. Das WAS, z.B. die Inhalte des Unbewussten, kommen von selber an die Oberfläche. Sie lösen sich in Stimme und Bewegung - und lassen Körper und Geist von einer unsichtbaren Last befreit zurück. Ich liebe diese Form der Arbeit an uns selber.

Älter werdend stelle ich fest, dass ich noch niemanden gefunden habe, der oder die diese Perle später an meiner Stelle weiterträgt. Deswegen biete ich jetzt ein IKT-Training an: Ich suche nach Menschen, die sich selber auf diesen Prozess einlassen wollen. Später sollen sie das IKT an andere Menschen weitergeben können. Die Voraussetzung dafür sind: eine solide psychologische und körperliche Vorerfahrung, der eigene Prozess über 9 Monate, die Assistenz bei wenigstens zwei anderen Prozessen und danach ein Coaching durch mich (auch per Zoom) während der Arbeit mit eigenen Klienten. 

Wer Interesse an dem Training hat soll sich bitte bei mir melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fractal